Dieses Thema hatte ich schon im letzten Artikel kurz angerissen. Möchte es aber hier und heute noch etwas vertiefen.
Nachhaltigkeit ist ja heute praktisch zu einem geflügelten Wort geworden und nahezu bei jedem präsent. Nur ist es ja so, dass es an der Umsetzung mangelt. Politik und Gesellschaft haben hier oft here Ziele, verlieren sich aber dann in Einzelheiten und kommen zu keinen konkreten Ergebnissen. Letzlich wird der Mensch, der Verbraucher zum Umdenken aufgefordert, oft in Begleitung diverser guter Ratschläge und damit die Verantwortung letztlich weiter gereicht.
Wir sollten die Verantwortung annehmen und Nachhaltigkeit in unser tägliches Leben integrieren, wo immer es uns möglich ist. Etwa 15 bis 20% der Verbraucher ( meine Einschätzung) tun das schon. Das sind zum einen die reinen Überzeugungstäter und zum anderen die, die zumindest gelegentlich einen persönlichen Nutzen aus grünen Produkten für sich ziehen.
Und genau hier muß man ansetzen. Grüne oder nachhaltige Produkte sind keine Selbstläufer, auch sie müssen vermarktet werden und sich damit dem Wettbewerb stellen. Sowohl in Qualität, im Handling als auch im Preis. Nun ist es ja so, das man den ökologischen Produkten ihre Vorteile hinsichtlich Herkunft, Gebrauch ,Preis etc. im Regal nicht ansieht und diese oft auch noch recht erklärungsbedürftig sind.
Was liegt denn da Näher, als grüne Produkte über Empfehlungen zu vermarkten. Das heisst, über ein Netzwerk von Menschen, die schon ihre persönlichen positiven Erfahrungen mit diesen Produkten gemacht haben und diese Erfahrungen gern mit anderen teilen. Sie geben ihren Mitmenschen damit Gelegenheit die Vorteile direkt am eigenen Leib zu erfahren, ohne die Katze im Sack kaufen zu müssen.
Ich glaube, das dies die ehrlichste und glaubwürdigste Möglichkeit ist, nachhaltige Produkte einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dahinter steht dann ja eine konkrete Person und nicht eine möglicherweise überzogene Werbeaussage.
So, genug für heute.
LG Bernd



